Verein zur Erhaltung stadtgeschichtlich bedeutsamer Gebäude und Einrichtungen
zur unmittelbaren Förderung von Kunst und Kultur und zur Förderung
der Heimatpflege und Heimatkunde in der Hansestadt Stade e.V.

Projekte und Förderungen des Vereins

alternative Erklärung Dali im Kunsthaus Stade
Das Kunsthaus Stade hat sich als überregionaler Treffpunkt für Kunst und Kultur etabliert. Mit der Ausstellung "DALI - DAS GRAFISCHE WERK" (2016/2017) hat das Kunsthaus Stade einen neuen beachtenswerten Akzent gesetzt. Die Ausstellung wird begleitet von Sonderveranstaltungen mit Blick in die Welt des Surrealismus. Finanzieller Zuschuss aus Vereinsmitteln.
   
QR-Codes an städtischen Baudenkmälern
Auf Initiative von Dr. Sebastian Möllers, Direktor der Museen Stade, initiierte der Verein im Jahr 2012 die Ausstattung von Stader Baudenkmälers mit QR-Codes an den Außenfassaden. Die QR-Codes leiten interessierte Bürger und Besucher per Smartphone durch die Stadt und geben ausführliche Hinweise zu den Gebäuden. Sponsoren waren die VGH Versicherung, die Sparkasse Stade-Altes Land sowie die Kreissparkasse Stade.
   
Förderung Buchprojekt Lions Club - Legende und Wahrheit
Im Jahr 2012 unterstützte der Verein die Publikation "Lions Club Stade - Legende und Wahrheit" (ISBN 978-3-933996-341). Das Buch behandelt interessante Aspekte der Geschichte und Gegenwart der Hansestadt Stade. Finanzieller Zuschuss aus Vereinsmitteln.
   
Rettung des Freskos des Künstlers Richard Eggers von 1954 (Bützflether Grundschule)
Der Verein beteiligte sich im Jahr 2009 an der Rettung des Wandgemäldes in Fresko-Technik, welches der Künstler Richard Eggers im Jahr 1954 für die Grundschule Bützfleth schuf. Dieses einzigartige Fresko fällt insbesondere durch seine harmonische Farbgestaltung sowie durch seine schiere Größe auf (Maße 500 x 200 cm). Finanzieller Zuschuss aus Vereinsmitteln.
   
Bronzetafel am Findling Gravenhorstweg
2008 stiftete der Verein die Bronzetafel zur Erinnerung an den 1000-Jahre-Hain der Hansestadt Stade. Die Plakette wurde an den prächtigen Findling angebracht, der unübersehbar den Hain flankiert.
   
Zeughaus Gedenktafel zur Erinnerung an Bischof Thietmar von Merseburg
Im Beisein des damaligen Bürgermeisters Andreas Rieckhof hat der Verein am 11. Dezember 2007 die Gedenktafel zur Erinnerung an den Bischof Thietmar von Merseburg am Stader Zeughaus am Pferdemarkt eingeweiht. Bischof von Merseburg ist die erste schriftliche Erwähnung Stades im Jahr 994 zu verdanken.
   
Hanserose auf dem Pferdemarkt
2004 weihte der Verein auf dem Pferdemarkt die vom Architekten Gerd Buttge gestaltete ebenerdige Hanserose mit Plaketten von 27 Hansestädten ein, die von ebensoviel Bürgern gestiftet wurden und übergab sie an die Stadt. Die Stifter sind in den jeweiligen Plaketten genannt. Die Plaketten zeigen die Städte der Hanse und deuten richtungsweisend mit Entfernungsangabe auf deren Lage. Unter der Stader Wappentafel befindet sich übrigens die Technik für die Verankerung des großen Weihnachtsbaumes, der alljährlich den überregional beliebten Weihnachtsmarkt überragt. Die Hanserose ist inzwischen ein fester Anlaufpunkt für Besucher der Stadt und für Führungen.
   
Lichtenberg-Denkmal auf der Stader Insel
1999 übereignete der Verein im Freilichtmuseum auf der Insel das Georg Christoph Lichtenberg-Denkmal des Künstlers Prof. Dr. Volker Neuhoff an den Stader Geschichts- und Heimatverein. Anlass waren der 250. Geburtstag und der 200. Todestag Lichtenbergs. Finanzierung erfolgte durch die Sparkasse Stade-Altes Land.
   
Elch-Skulptur
1987 übergab der Verein auf den Wallanlagen am Stader Schiffertor die große und markante Elch-Skulptur des Künstlers Joachim Ihle an die Stadt. Anlass für das auffällige Kunstwerk war die 35-jährige Patenschaft von Stadt und Landkreis Stade für Stadt und Kreis Goldap.
   
Historischer Turmdrehkran von 1927 im Stadthafen
Im Jahr 1984 scheiterte die Erhaltung des stillgelegten und renovierungsbedürftigen BAMAG-MEGUIN Elektro-Turmdrehkrans von 1927. Eine Bürgerinitiative auf Initiative von Stadtdirektor Dr. Jürgen Schneider wollte den Kran und das Bild des Stadthafens mit eigener Arbeit und einzuwebenden Spenden bewahren. So wurde 1986 eine erste Instandsetzung des Krans mit einem blauen Anstrich abgeschlossen. Nach einer Reparatur des Kontergewichts in 1999 stand um 2005 eine grundlegende Sanierung an, die die Möglichkeiten des Vereins überstieg. Rettung brachte die am 20. März 2007 erfolgte Übertragung des Krans auf die Stader Stiftung für Kultur und Geschichte. Diese ließ das technische Denkmal originalgetreu restaurieren und übergab es 2008 wieder der Öffentlichkeit.